• Hannah Bröcker

Verletzungsprävention im Teamsport

Wer gerne und viel Sport betreibt, setzt sich leider auch immer einem gewissen Verletzungsrisiko aus. Die am häufigsten betroffenen Regionen bei Teamsportarten sind Sprung- und Kniegelenke. Um Verletzungen erfolgreich verhindern zu können, muss man zunächst die Ursachen davon untersuchen. Die bekannten Risikofaktoren können inneren (z.B. Alter, Geschlecht, allgemeine Gesundheit, körperliche Fitness) und äusseren (z.B. Untergrund, Equipment, Gegner/in) Ursprungs sein.

Folgende Massnahmen haben sich als wirkungsvoll bzw. nicht wirkungsvoll herausgestellt:


Übungsprogramme, die verschiedene Komponenten (Gleichgewicht, Kraft, Schnelligkeit) beinhalten, scheinen am effektivsten bei der Verletzungsprävention zu sein.

Beim Fussball wurde beispielsweise das Präventionsprogramm FIFA 11+ ins Leben gerufen und hat bereits in Studien seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Mit Hilfe des Übungsprogramms konnten Verletzungen um 39% reduziert werden.


Literatur

Brunner R, Friesenbichler B, Casartelli NC, Bizzini M, Maffiuletti NA, Niedermann K. Effectiveness of multicomponent lower extremity injury prevention programmes in team-sport athletes: an umbrella review. Br J Sports Med. 2019 Mar;53(5):282–8.

Thorborg K, Krommes KK, Esteve E, Clausen MB, Bartels EM, Rathleff MS. Effect of specific exercise-based football injury prevention programmes on the overall injury rate in football: a systematic review and meta-analysis of the FIFA 11 and 11+ programmes. Br J Sports Med. 2017 Apr 1;51(7):562–71.

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